13.8.2026 (ca)
Unter dieser Überschrift berichtete gestern die Augsburger Allgemeine Zeitung (12.8.2026, Ausgabe-Nr. 184, S. 1) über den Hitzesommer und die Auswirkungen auf Bayerns Wälder, dazu auch die Forderungen des BUND Naturschutz in Bayern e.V. (BN), ein tragendes Mitglied in unserer Naturschutzallianz Augsburg. Hier kann man lesen:
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„Angesichts anhaltender Waldbrände in Bayern hat der Bund Naturschutz von der Staatsregierung größere Anstrengungen zum Schutz der heimischen Wälder gefordert. Neben einer ehrgeizigeren Klimaschutzpolitik seien ein schnellerer Umbau des Baumbestandes sowie eine schärfere Jagd nötig. Der BN-Landesvorsitzende Martin Geilhufe sprach sich am Dienstag in München angesichts von Tausenden von Hitzetoten zudem für eine Sondersitzung des Kabinetts aus. „Der Wald und die Menschen sind die Hauptbetroffenen dieser Krise.“ Eine Auswertung langfristiger Waldbrand- und Klimadaten der Bayerischen Staatsforsten zeigt: Ursache für Waldbrände sind vor allem längere Trockenphasen, die Anzahl der Hitzetage und menschliche Zündquellen. Während es im regenreichen Jahr 2024 kaum zu Waldbränden kam, herrscht in diesem Jahr eine extreme Feuergefahr. Auslöser für die Brände ist laut Staatsforsten meist der Mensch: weggeworfene Zigaretten, unerlaubte Feuer, technische Defekte oder fahrlässiges Verhalten. Tatsächlich mussten in den vergangenen Wochen die Feuerwehren im Freistaat immer wieder zu Waldbränden ausrücken. Schwerpunkte der letzten Tage waren Unter- und Mittelfranken sowie die Oberpfalz. So griff ein Feuer im benachbarten Hessen auf die Gegend rund um Alzenau im Kreis Aschaffenburg über, was dort aber gelöscht werden konnte. […] Wenn es dann brennt, sind Mischwälder mit Laubbäumen deutlich resistenter als die leicht brennbaren Nadelbäume wie Fichte oder Kiefer, die nach wie vor Bayerns Wälder dominieren. Im Zuge der Waldumbauoffensive des Freistaats wurden seit 2020 zwar 90 Millionen Bäume gepflanzt, doch laut BN ist das bei Weitem nicht genug, weil es nur 0,4 Prozent des Bestands an unter 20-jährigen Wäldern entspreche. Noch immer gebe es in Bayern mehr als 600.000 Hektar leicht brennbarer Nadelwälder, die nicht für die Folgen des Klimawandels gewappnet sind. […]“
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https://www.augsburger-allgemeine.de/bayern/waldbestaende-bund-naturschutz-fordert-schnelleren-waldumbau-114995655
Bild: Waldbrand am Altköniggipfel, 12.06.2023 (Quelle: Wikimedia Commons, Alexander Hoernigk - Eigenes Werk, CC BY 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=133034055)