24.8.2026 (ca)
Vor kurzem haben wir vom aktuellen Engagement der Deutschen Umwelthilfe (DUH) berichtet, urbane Räume an die Folgen des Klimawandels anzupassen. Dazu hielt Jürgen Resch, weithin bekannt als Umwelt-Lobbyist, Klimaaktivist und zudem langjähriger Bundesgeschäftsführer der DUH, einen interessanten Vortrag mit dem Titel „Lebenswerte Städte schaffen – konkrete Lösungen für Klima, Gesundheit und Natur“ (vgl. dazu nochmals unsere Nachlese in der untenstehenden Aktuellen Meldung vom 31.7.2026). Der zentrale Leitgedanke bei allem: Zivilgesellschaftlicher Druck – Bürgerinnen und Bürger müssen aktiv Druck auf Politik und Konzerne ausüben, um Blockaden im Umweltschutz aufzubrechen! Genau darauf zielt auch sein bekanntes Buch „Druck machen!“ ab, welches vor einiger Zeit im Ludwig-Verlag erschienen ist:
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Seit Jahrzehnten macht Jürgen Resch immer wieder die bittere Erfahrung: Der Staat kapituliert vor den Interessen großer Konzerne. Wider besseres Wissen bleiben Umwelt und Klima auf der Strecke. Wenn sich daran etwas ändern soll, müssen wir Druck machen, sagt Resch deshalb. Anders ist die Kumpanei zwischen vielen Politikern und Wirtschaftsunternehmen, die nur an ihren Profit denken, nicht aufzubrechen. Mit der Deutschen Umwelthilfe zwingt Resch Politik und Unternehmen zum Handeln: mit zielgerichteten Kampagnen, mit investigativer Recherche und kreativen Aktionen – und mit Klagen vor Gericht. Dass dies äußerst wirkungsvoll und zielführend ist, zeigen die Erfolge: die Durchsetzung des Dosenpfands, die Aufdeckung des Dieselskandals, Dieselfahrverbote für saubere Luft und die Einrichtung von Umweltzonen. Schließlich das erstrittene Klima-Urteil des Bundesverfassungsgerichts, das die Bundesregierung zwingt, ihr Klimaschutzgesetz nachzubessern: für das Recht von Kindern und Jugendlichen auf eine lebenswerte Zukunft. Anhand schier unglaublicher Fälle aus mehr als vier Jahrzehnten seines Lebens als Umweltschützer zeigt Jürgen Resch auf, wie Wirtschaft, Politik und Verwaltung Klima- und Umweltschutz zunehmend ausbremsen – und warum wir nicht darauf hoffen können, dass es von selbst besser wird. Was wir stattdessen tun können: Druck machen! Denn dann wird sich etwas ändern.
Die Daten zum Buch: Jürgen Resch, „Druck machen! – Wie Politik und Wirtschaft wissentlich Umwelt und Klima schädigen – und was wir wirksam dagegen tun können“, 2023, geb. mit SU, 12,5x20,0 cm, 352 Seiten, ISBN 978-3-453-28159-2, Ludwig-Verlag in der Penguin Random House Verlagsgruppe, Preis 24 €. Weitere Informationen mit Blick ins Buch unter:
https://presse.penguinrandomhouse.de/druck-machen/978-3-453-28159-2